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Innovative Mitte Dialog

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Es geht um gut leben statt mehr haben. Homepage: http://www.InnovativeMitte.de

Glaubt jemand, außer Frau Merkel, an die Wirkung des EU-Fiskalpakts?

EU-Gipfel: Pakt mit vielen Schlupflöchern - SPIEGEL ONLINE

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,811673,00.html

Es ist Angela Merkels Lieblingsprojekt: Mit dem neuen Fiskalpakt wollen die Euro-Länder Haushaltssünder stärker kontrollieren und bestrafen. Europarechtler zweifeln jedoch an der Verbindlichkeit der Sanktionen. Auch mit dem Europaparlament droht Ärger.


Freundliche Grüsse

Herbert Haberl

Wirtschaft ohne Gewissen seit über 100 Jahren: geplante Obsoleszenz (absichtlich begrenzte Haltbarkeit)

15.02.2011 Arte: Kaufen für die Müllhalde HD - YouTube. Hinweis: Der Begriff Obsoleszenz (Veralterung) bezeichnet das künstliche oder natürliche Veralten eines Produktes. Das zugehörige Adjektiv obsolet im Sinne von „nicht mehr gebräuchlich, hinfällig“ bezeichnet generell Veraltetes, meist Normen, Therapien oder Gerätschaften.

Wo und warum die Kanzlerin sich irrt

Die Idee der deutschen Kanzlerschaft, die Schulden- und Finanzmarktkrisen sowie Geldmarktblasen EU-weit durch Disziplin und Vernunft zu lösen, ist ehrenhaft aber unrealistisch. 

Es wäre neu in der Geschichte, das souveräne Staaten, noch dazu mit unterschiedlichen Demokratie- und Rechtsordnungen sowie unterschiedlicher Kultur und Ethik, sich über mehr als ein Jahrzehnt hinweg diszipliniert und vernünftig verhalten; denn das Auflösen der Blasen und Krisen wird 10 bis 15 Jahre dauern; wie ja Frau Dr. Merkel auch mehrfach andeutete, Und da hat sie recht: das "abbauen" oder "auflösen" der Geldblasen und Staatsschulden "im Laufe der Zeit" ohne dabei die Wirtschaft abzuwürgen oder die Menschen auszubluten (gemeint sind Deflation und Inflation) bedarf enormer Disziplin und Vernunft - als langfristig verlässliches Verhalten.

Nur an das glaube ich nicht. Weder Staaten, noch die Finanzmärkte, noch Bürger tun - so zeigt die Geschichte - über längere Zeiträume hinweg Vernünftiges. Nein, immer wieder erzeugen Märkte Wirtschaftsblasen und Bürger Gesellschaftskrisen. 

Es mag beschämend sein, aber ich denke, wir können, so sehr ich es mir wünsche, nicht auf die verlässlich vernünftiges Verhalten bauen, sondern auf eine Kombination auf schnell wirksamen multilateralen Rettungsschirmen (und da reicht der ESM nicht), unilaterales vorbildliches Verhalten (Schuldenbremsen installieren, Hilfsgelder geben, ….) und eine Neuordnung der Geld- und Finanzmärkte. Die ersten beiden Maßnahmen fordern den vernünftigen Bürger, das letztere einen Staat der die gerechte Bildung und Verteilung von Geld und Vermögen (neu) herstellt und Bankinhaber oder sogar Staaten, die erkennen, dass Sie für ihr unvernünftiges Verhalten und oftmals gewissenlose Spekulation nun die Zeche zu zahlen haben, aber bei der Regulierung nicht allein gelassen werden (Resolvenzrecht für Banken und Staaten analog einer "geordneten Insolvenz" für Unternehmen).

Frau Dr. Merkel, bitte hören Sie auf, Ihre Intelligenz und Disziplin allen anderen zu unterstellen. Sie werden damit scheitern und die EU endgültig der Spekulation und Emotion ausliefern.

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Herbert Haberl
Unternehmer und Aktivist für ökohumanes Tätigsein
Tel: +49 170 7620660; XingLinkedInFacebookGoogle+

Innovative Mitte
Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 77 Berlin-Pankow
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Die Staatenführer der EU/USA treiben die Welt in eine gigantische Zwickmühle

Aus den beigefügten Artikeln spricht die Sorge, dass Deutschland die EU in die Deflation und die USA die Welt in eine Inflation treiben. 

Und das meines Erachtens ohne das eigentliche Problem der ungleichen Verteilung von Geld und Macht zu lösen. Das ist ein Rezept für ein gigantisches Dilemma. Ich nenne das "die Japanisierung der (westlichen) Welt". Hohe Schulden bleiben, der Geldwert bleibt weiter viel höher als die Realwerte. Das Beibehalten der alten Systeme wie exponentielles Wachstum, atomar-fossiles Energiesystem, private Geldschöpfung und gewissenlose Spekulation bleiben. Wirtschaftswachstum und Wohlstand stagnieren, Ungerechtigkeit nimmt zu, Widerstandsfähigkeit nimmt ab und Probleme bleiben ungelöst. 

Ich fürchte, das wird uns schon die nächsten Monate "um die Ohren fliegen". Die Handelskriege um Ressourcen und die Auseinandersetzungen um die Zugangs- und Nutzungsrechte zu Geld, Macht und Ressourcen treiben uns in kaum zu lösende Zwickmühlen - global.

Ich rechne mit einer baldigen Finanzmarktkernschmelze und dem Zusammenbruch oder der Neugestaltung der Systeme Energie, Geld und Macht. Ob das ohne Blutvergießen stattfindet, ist zu hoffen. Mir bleibt der Glaube an die Einsicht und ich sehe die Chancen eines Systemwechsels hin zu demokratischer Energie- und Geldschöpfung sowie einer gerechteren Verteilung der Wohlstands. 

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Herbert Haberl
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Wirtschaftliches Wachstum ist wie das Wasser einer Badewanne. Anfangs sehr sinnvoll, aber dann ...

Wirtschaftliches Wachstum ist wie Wasser in einer Badewanne. Die Badewanne ist die Welt und die im Wasser schwimmenden sind die Menschen, die sich durch das Wasser Wohlgefühl/Wohlstand erhoffen. 

Durch Wasser einlassen weicht die Trockenheit, man kann dann daraus trinken, man kann darin baden, und alles was sich darin auffällt oder darin schwimmt, profitiert vom Wasser. Der eine weil, es ihn nährt oder pflegt. Der andere, weil er mit hoch getragen wird und nicht mehr auf dem Trockenen sitzt. Soweit so gut. Also: Alle profitieren vom Wachstum, symbolisiert durch das Wasser. 

Das Bewegen im Wasser verändert ständig die Mischung und der Zulauf verteilt sich unterschiedlich. Aber man stelle sich vor, heißes und kaltes Wasser würde sich weitestgehend nicht mischen, in anderen Worten, der soziale Ausgleich findet nicht statt, dann würde es an einigen Stellen heiß oder gar zu heiß bleiben und an anderen kalt oder gar zu kalt. Im Extremfall wollte keiner im Wasser bleiben oder man würde das es mischen wollen, jedenfalls gäbe es viel Unruhe, solange es wieder für alle in der Wanne erträglich ist. Oder einer schottet sich vom anderen ab und sieht zu, dass es nicht im Trockenen sitzt. Aber der Spaß gemeinsamen Badens ist dann dahin. 

So war es bisher beim Wachstum und der Verteilung des so entstandenen Wohlstands. Aber nun kommt eine neue Herausforderung, Die Wanne läuft nicht genügend ab oder es läuft mehr zu als ab. Die Folgen des Zulaufs überfordert die Wanne. In anderen Worten: Exponentielles Wachstum in einer begrenzten Welt bzw. einer Welt, die sich nicht regenerieren kann, führt unweigerlich dazu, dass mehr vom gleichen Wachstum schadet oder sinnlos wird.

Und nun? Wasser abdrehen und warten bis es, auch wegen unsere Ausdünstungen und Ausscheidungen unbrauchbar wird? Klingt nicht gut. Oder weniger Zulauf und besserer Ablauf. Also weniger Emissionen und Abfälle und mehr Recycling und Nachhaltigkeit. Das klingt doch gut. Oder mal anderes Wasser rein? Vielleicht mit mehr Nährwerten und weniger Nachteilen? 

Wir sehen. Endloses Wachstum in einer begrenzten Welt führt irgendwann zur Selbstzerstörung. Wachstum ist also kein Wert an sich, sinnvolles Wachstum ist gefragt und weniger Wachstum, wenn dessen Nachteile nicht zu ertragen sind.

Zurück zum Leben:

  • Ich will weniger Wachstum und letztlich den Ausstieg aus der fossil-atomaren und stattdessen regenerativen Energie. Die funktioniert anders. Sie kann überall auf der Welt gewonnen werden und bedarf intelligenter Netze, die mit möglichst wenig Verlusten die natürlichen Schwankungen der Energiegewinnung und die bedarfsgerechte Verteilung der Energie organisieren - eine Art Internet für Energie mit ein paar schlauen Netzknoten. Warum sollte uns nicht mit Energie gelingen, was bei der Information schon funktioniert?
  • Ich will weniger Wachstum und letztlich den Ausstieg aus der privaten Geldschöpfung und stattdessen demokratisch geschöpftes, nachhaltig genutztes Geld. Also die Geldschöpfung letztlich einzig bei einer demokratischen Institution, verwaltet nach dem Prinzip der Gewaltenteilung. Die Bundesbank produziert das Geld und verwaltet dessen Menge und Verteilung: "Geld-Legislative". Die Banken machen Geld dann zu Kredit und Wirtschaftskraft: "Geld-Exekutive". Und die eine demokratisch gewählte, unabhängige Vernunft verwaltet die Zugangs-, Nutzungs- und Verteilungsrechte; die Rolle der "Geld-Judikative" fällt dann der gewählten Staatsführung zu. 

Utopie? Nicht mehr Utopie als es die Menschenrechte oder die Demokratie, die Freiheit oder die Gerechtigkeit, die Liebe oder die Ethik sind. Alles machbar. Sobald wir den Sinn erkannt haben. 

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Herbert Haberl
Unternehmer und Aktivist für ökohumanes Tätigsein

Gewissenlose Hedgefonds gehören verboten oder reguliert: Niemand soll am Leid von Mitbürgern verdienen dürfen.

Schuldenschnitt: Hedgefonds zocken mit der Griechenpleite - SPIEGEL ONLINE

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,810470,00.html

Die Verhandlungen über einen griechischen Schuldenschnitt werden zur Zitterpartie. Euro-Finanzminister und IWF pochen auf einen höheren Verzicht der Gläubiger. Profitieren könnten davon vor allem Hedgefonds: Sie setzen darauf, dass die freiwillige Umschuldung scheitert.


Freundliche Grüsse

Herbert Haberl